Markus Lewitzki
CDO der Stadt Krefeld
Teamleiter Smart City
markus.lewitzki@krefeld.de
Tel. 02151 86-1085
Digitalisierung & Innovation
15.09.2025
Smart City Index: Top-Ten-Platz für Krefeld im Bereich Verwaltung
Die Stadt Krefeld hat im aktuellen Smart City Index – dem Digitalranking der deutschen Großstädte – im Bereich (Digitale) Verwaltung mit dem achten Platz erstmals eine „Top-10-Platzierung“ bundesweit erreicht. Auch im Gesamtergebnis hat sich Krefeld weiter verbessert und ist mit 71,4 Punkten auf den 41 Platz hochgerutscht, eine Verbesserung zum Vorjahr um zwei Plätze (2024: Platz 43; 68,8 Punkte). Damit steht die Stadt erstmals knapp in der oberen Tabellenhälfte des nationalen Rankings. Den ersten Platz im Smart City Index hat die Stadt München verteidigt. Untersucht wurden die fünf Themenbereiche Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung.
Oberbürgermeister Frank Meyer erklärt dazu: „Das Ranking zeigt, dass die Zukunftsthemen Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Smart City in Krefeld längst in der Gegenwart verankert sind. Zum fünften Mal in Folge konnten wir unsere Platzierung im bundesweiten Vergleich verbessern – das zeigt, dass die Arbeit in diesem Bereich konsequent und nachhaltig getan wird. Besonders freut es mich, dass wir bei der digitalen Verwaltung in den Top Ten angekommen sind. Das bestätigt unseren Erfolg als Stadtverwaltung beim Digital Award 2024.“
Wirtschaftsdezernent Eckart Preen freut sich über den kontinuierlichen Aufwärtstrend der Stadt Krefeld: „Ich hatte bei Gründung des Dezernats Wirtschaft, Digitales und Internationales im Herbst 2020 und angesichts von Rang 70 damals gesagt, dass wir in fünf Jahren in die obere Tabellenhälfte kommen wollten. Dies ist jetzt gelungen – und zwar mit massivem Zutun des am stärksten durch die Kommune selbst steuerbaren Bereiches `Digitale Verwaltung´. Für künftige Verbesserungen im Ranking wird man jedoch in allen Bereichen der Verwaltung und Tochtergesellschaften weiterhin in Smart-City-Projekte investieren müssen, da die Auslegung der Kriterien immer anspruchsvoller wird.“
Die volle Punktzahl und damit einen Index von 100.0 hat die Stadt Krefeld im Bereich Verwaltung für die Indikatoren „Interne Prozesse“, „Payment“, „Online-Terminvergabe“ und „OZG-Leistungen“ bekommen. Danach folgen „Website und Social Media“ (94,7), „Service-Portal“ (87,5), „Bevölkerungsanliegen“ (70,0) und „Sonstige Projekte Verwaltung“ (35,0).
„Wir freuen uns sehr über das hervorragende Ergebnis. Von 100 möglichen Punkten haben wir in der Kategorie Digitale Verwaltung 93,5 Punkte erreicht. Dass Krefeld damit im Bereich Verwaltung um 19 Plätze im Vergleich zum letzten Jahr aufgestiegen ist und erstmals bundesweit unter den Top 10 der Städte rangiert,zeigt, dass sich unsere konsequente Arbeit in Verwaltung, E-Government und Digitalisierung auszahlt“, so Beigeordnete Cigdem Bern, zuständig unter anderem für Innere Verwaltung mit E-Government und Informationstechnik sowie Bürgerservice. Besonders erfreulich sei, dass Krefeld nur 0,1 Punkte hinter der Landeshauptstadt Düsseldorf liege. Bern: „Dieses Ergebnis ist ein großer Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Als Hidden Champion genannt zu werden, ist eine schöne Auszeichnung.“
Neben dem guten Gesamtergebnis (Platz 41; Index 71.4) und dem Top-Ten-Platz im Bereich Verwaltung (Platz 8; Index 93.5) hat Krefeld in dem Bereich Energie und Umwelt mit Platz 50 (Index 60.5) das Ergebnis des Vorjahres wiederholt, sich in den Bereichen IT und Kommunikation (Platz 43; Index 75.6), Mobilität (Platz 61; Index 60.7) und Gesellschaft und Bildung (Platz 55; Index 66.8) aber im Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2024 verschlechtert.
Analysiert und bewertet wurden alle Städte mit einer Bevölkerung größer 100.000. In diesem Jahr sind das 83, eine mehr als noch im Vorjahr, da Cottbus den Status einer Großstadt erreicht hat. Die 37 Indikatoren berechnen sich aus 163 Parametern pro Stadt – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. Den Indexwerten liegen laut Branchenverband Bitkom Angaben der untersuchten Städte sowie amtliche Statistiken und öffentlich zugängliche Datenquellen zugrunde.
Die Ergebnisse des Smart City Index 2025 hat Bitkom veröffentlicht online auf der Homepage www.bitkom.org.
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