Markus Lewitzki
CDO der Stadt Krefeld
Teamleiter Smart City
markus.lewitzki@krefeld.de
Tel. 02151 86-1085
Digitalisierung & Innovation
17.11.2025
Digitale Angebote zur Ausstellung „Charlotte Perriand“ zeigen Smart-City-Potenzial
Die Kunstmuseen Krefeld verbinden ihre Jahreshauptausstellung „Charlotte Perriand. L’Art d’habiter / Die Kunst des Wohnens“ mit einem interaktiven Vermittlungsprogramm, das innovative analoge und digitale Formate vereint – ein Beispiel dafür, wie kulturelle Einrichtungen im Sinne einer Smart City digitale Technologien sinnvoll einsetzen.
Im Studio 2 des Kaiser-Wilhelm-Museums lädt ein „Wohn-Lab“ dazu ein, Wohnkonzepte selbst zu gestalten. Auf realgroßen Grundrissen und mit einem modularen Möbelsystem können Besucherinnen und Besucher funktionale Räume entwickeln und mithilfe magnetischer Planungstafeln Materialien und Oberflächen ausprobieren. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Designer Michael Grandt, Red-Dot-Award-Preisträger und Alumnus der Hochschule Niederrhein.
Besonderen Mehrwert für eine digital vernetzte Stadt bieten die neuen smarten Vermittlungsangebote der Museen. Dazu zählen die Museums-App mit Media-Guide, Quiz und einem Gestaltungsspiel rund um ein Perriand-Regal. Videoanimationen innerhalb der Ausstellung geben virtuelle Einblicke in Perriands Innenarchitektur, wie ihre berühmte Stahlrohrliege „Chaise longue basculante B 306“.
Ein Highlight ist die neue Virtual-Reality-Anwendung: Mit VR-Brillen – bereitgestellt vom Zentrum für Digitale Lernwelten – können Besucherinnen und Besucher Perriands mobile Architektur Refuge Tonneau virtuell betreten und in einer immersiven Umgebung erleben. So finden sich Besucher plötzlich in einer schneebedeckten Bergwelt wieder, wo sie ein metallisch glänzendes, transportables Gebäude erkunden können, das eher einer Raumstation als einer Berghütte gleicht. Entwickelt wurden alle digitalen Tools vom Kollektiv Kunst-Kannibale. Ab dem 9. Dezember 2025 stehen die VR- und Digitalangebote über QR-Codes in der Ausstellung bereit.
Das Begleitprogramm umfasst darüber hinaus Angebote für Schulen und Kitas, bei denen auch die neuen digitalen Tools zum Einsatz kommen, sowie öffentliche Veranstaltungen wie Filmabende, Talks, Museumstreffs und thematische Kunst-Impulse. Termine werden auf der Website der Kunstmuseen bekanntgegeben.
Mit diesen digitalen Anwendungen, unter anderem unterstützt mit Innovationsmitteln von SMART KREFELD, zeigen die Kunstmuseen Krefeld, wie Kulturangebote im Sinne einer Smart City neue Zugänge schaffen und digitale Lern- und Erlebniswelten stärken.
Unter dem Dach von SMART KREFELD werden Projekte wie diese angestoßen, begleitet oder gefördert, die Krefeld moderner, ökologischer, nachhaltiger und sozialer werden lassen. Als Handlungsgrundlage wurde eigens eine Smart City-Strategie für die Stadt Krefeld entwickelt, um bei den lokalen Herausforderungen der heutigen Zeit wie beispielsweise Klimawandel, Urbanisierung, demografischer Wandel und Mobilitätswende zu unterstützen.
Eva Eick, Vermittlung der Kunstmuseen Krefeld (links an der Bank), erklärt mit Miriam Breuer das VR-Angebot in der aktuellen Ausstellung im Kaiser-Wilhelm-Museum. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Foto oben: Miriam Breuer und Tom Breuer – mit einer Testperson (Mitte) – erklären das VR-Angebot, welches sie für die Ausstellung gestaltet haben. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
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