Digitalisierung & Innovation

01.09.2022

Klimawandel: Mit Umwelt­sensoren Wetter in der Stadt verstehen

Wer kennt das nicht? Die gefühlte Temperatur beim Innenstadtbummel ist ganz anders als in der Wetter-App vorhergesagt. Das ist nicht nur für jeden Einzelnen – ganz gleich ob Einwohner:in oder Besucher:in – eine Einschränkung, sondern erschwert auch aktuelle und künftige innerstädtische Planungen. Ohne genaue Datengrundlage steht die Stadtplanung vor einer schwierigen Aufgabe, gilt es doch im Blick auf „Hitze-Resilienz“ unsere bebaute Umgebung an die Folgen des Klimawandels anzupassen und „Wärmeinseln“ als typisches Merkmal des Stadtklimas zu erfassen
und zu verändern.

Noch wissen wir zu wenig über die genauen Wärme- und Feuchtigkeitsverhältnisse in der Krefelder Innenstadt. Wie wirken sich bestimmte Wetterverhältnisse aus? Was bewirken einzelne Maßnahmen? Antworten darauf soll perspektivisch ein Netz aus Wetterstationen in Krefeld und speziell in der Innenstadt liefern.

Aktuell werden erste Sensormodelle in der Praxis getestet: Auf dem Ostwall und am Karlsplatz lassen sich an zwei Laternen die recht unscheinbaren Wettersensoren entdecken. Weitere sollen noch in diesem Jahr dazukommen. Mit den Sensordaten werden dann Analysen für die spezielle Krefelder Klimasituation durchgeführt, die in die Planung von Umbaumaßnahmen einfließen.

Ein besonderer Mehrwert entsteht durch die Einbindung der Sensoren in das LoRaWAN-Netz der SWK STADTWERKE KREFELD AG. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“ und ermöglicht ein energieeffizientes Senden von kleinen Datenmengen über lange Strecken. Genau richtig für das Wettersensornetzwerk. Mit „LoRaWAN“ wird es möglich, mehrere hundert Sensoren innerhalb eines Netzwerkes zu verwalten und Sensordaten zu verarbeiten. Die daraus generierten Daten sollen zukünftig nicht nur für ein besseres Verständnis der Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse der Innenstadt, sondern auch zur freien Nutzung veröffentlicht werden.

Frische Ideen für die Wirtschaft und die Stadt von morgen.

KREFELD BUSINESS sorgt für ein smartes Innovationsklima. Denn unter Digitalisierung verstehen wir weit mehr als den Ausbau des Glasfasernetzes. Vielmehr verstehen wir uns als Vermittler zwischen Krefelder Unternehmen, der Verwaltung und den Möglichkeiten, die unsere digitale Welt bereithält. Mit unterschiedlichen Angeboten möchten wir

  • die Bedeutung von Digitalisierung und Innovationen für das lokale und regionale Wirtschaftsgeschehen darlegen,
  • Unternehmen bei der Digitalisierung von Prozessen unterstützen,
  • gemeinsam Innovationsräume erkunden und Geschäftsmodelle sichtbar machen,
  • innovationsorientierte Unternehmen, Start-ups und Hochschulakteure vernetzen
  • sowie Rahmenbedingungen für einen innovationsfreundlichen Wirtschaftsstandort ableiten.

 

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