Markus Lewitzki
CDO der Stadt Krefeld
Teamleiter Smart City
markus.lewitzki@krefeld.de
Tel. 02151 86-1085
Digitalisierung & Innovation
18.08.2023
Umfrage an Altkleider- und Altpapier-Containern in Hüls
Auf interessierte Mitarbeitende der Krefelder Stadtverwaltung könnten Bürgerinnen und Bürger am kommenden Samstag, 19. August, an Altkleider- und Altpapier-Containern in Hüls stoßen: Von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 16 Uhr stehen dort an verschiedenen Standorten Fachleute aus dem Dezernat Wirtschaft und Digitales der Stadt mit Unterstützung von Auszubildenden, um nach Bekanntheit und Erfahrungen mit der digitalen Füllstandsüberwachung der Container zu fragen.
Pilotprojekt städtischer Gesellschaften zur digitalen Füllstandsüberwachung
Denn in einem Pilotprojekt testen die Stadtwerke Krefeld (SWK) aktuell im Stadtteil Hüls – gemeinsam mit ihrer Entsorgungstochter der Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallentsorgung (GSAK) und dem Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) – eine solche digitale Überwachung von Depot-Containern. Insgesamt sind 16 Altkleider-Container und sieben Altpapier-Container im Stadtteil Hüls dazu mit entsprechenden Funksensoren verschiedener Anbieter ausgestattet.
Das Prinzip: Am Container werden die aktuelle Füllstande digital erfasst. Nutzer können dann online auf einem sogenannten Dashboard über eine Ampel-Skala die Daten abrufen (swk-connect.de/smart-city-krefeld#Dashboard).
So können sich Bürger vorab informieren, welche Altkleider- oder Altpapier-Container freie Kapazitäten haben. Und durch die erfassten Daten an den Containern kann die GSAK ablesen, wo aktuell die Leerung eines Containers sinnvoll ist – und umgekehrt wo eine unnötige Fahrt gespart werden kann. Die Routen der Sammelfahrzeuge könnten so optimiert werden. Beides soll im besten Fall zu einer CO₂-Einsparung durch Vermeidung von Anfahrtswegen und zu einer geringeren Verschmutzung an Depot-Standorten führen.
Nach der Pilotphase wird ausgewertet, wie zukünftig ein „smarter“ Mehrwert für die Nutzenden und beteiligten Unternehmen geschaffen werden kann. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur und Vernetzung unter anderem zur Optimierung von Dienstleistungen für die Bürger in Krefeld ist Teil der lokalen Smart-City-Strategie. Informationen dazu sind online unter swk-connect.de/smart-city-krefeld sowie www.krefeld.de/de/wirtschaft-digitales/smartcityprozess zu finden. Auch soll die Befragung eine Grundlage für die Entscheidung sein, ob solche Systeme zukünftig stadtweit eingesetzt werden können.
Interessant auch: Die Daten aus den Sensoren in Hüls waren bei der Auswahl des Befragungstages hilfreich, da so festgestellt werden konnte, dass die Container freitags und samstags am häufigsten frequentiert werden – und dabei wiederum verstärkt zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr. Auch die am meisten frequentierten Standorte konnten identifiziert werden.
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