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23.02.2026
Krefeld für Olympia: Die Region Rhein-Ruhr bewirbt sich.
Die Region Rhein-Ruhr bewirbt sich mit 17 teilnehmenden Städten und Gemeinden um eine Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Bis zum 19. April 2026 können alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dieser Kommunen darüber abstimmen, ob sie Olympia in ihre Stadt holen möchten. Wenn sich die Mehrheit dafür entscheidet und die Wahlbeteiligung bei mindestens zehn Prozent liegt, bewirbt sich die Region Rhein-Ruhr zunächst auf nationaler Ebene darum, mit einer offiziellen Olympia-Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbunds ins Rennen geschickt zu werden.
Als „Leading City“ der Bewerbung fungiert Köln als international bekannte Großstadt, doch auch in allen anderen Städten wird um Medaillen gekämpft. Für Krefeld wurden Taekwondo und Rollstuhlrugby als Sportarten ausgewählt, die beide in der Yayla-Arena ausgetragen werden könnten. Darüber hinaus kann Krefeld gute Trainingsbedingungen für viele weitere Sportarten bieten und würde sicher auch touristisch vom Besucherstrom profitieren.
Die Argumente für unsere Region, die auf der zentralen Seite www.olympiabewerbung.nrw zusammengetragen werden, sind vielfältig:
- eine starke Sportinfrastruktur, die zu 100 Prozent bestehende oder temporäre Sportstätten bietet
- 14 Millionen verfügbare Tickets für die olympischen Events
- kurze Wege – die meisten Sportstätten liegen innerhalb von 60 Minuten Fahrtzeit
- im Umkreis von 500 Kilometern leben 160 Millionen potenzielle Besucher
- eine sportbegeisterte Bevölkerung mit 17.300 Sportvereinen in NRW und insgesamt fast 5,5 Millionen Mitgliedern
Mitte März werden in Krefeld die Wahlunterlagen versendet. Ab dann haben die Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren mehr als einen Monat Zeit, per Briefwahl ihre Stimme abzugeben. Am Sonntag, 19. April, wird ausgezählt.
Alle Informationen zur Olympia-Bewerbung findet sich unter www.krefeld.de/olympia.
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