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11.12.2025

BusinessBreakfast: Die Krefelder Innenstadt als Puls urbanen Lebens

Die Krefelder Innenstadt steht unter Veränderungsdruck und ist zugleich voller Chancen, ein Ort mit neuer Anziehungskraft zu werden. Genau diese Perspektive prägte das letzte BusinessBreakfast des Jahres von KREFELD BUSINESS und dem Marketing Club Krefeld e. V.

Rund 75 Gäste aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft kamen zusammen – in einer Location, die den Wandel der City und deren Herausforderungen selbst verkörpert: Zu Gast war das BusinessBrekfast in Räumlichkeiten des von der Wohnstätte Krefeld Wohnungs-AG 2019 eröffneten und ebenso verwalteten OQC Ostwall Quartier Crefeld, dort, wo zuvor das Eltern-Kind-Café Mima’s Maison beheimatet war.

Im Fokus der Podiumsdiskussion stand die Frage, wie die Krefelder Innenstadt auch künftig als Dreh- und Angelpunkt für urbanes Leben funktioniert. Vier Perspektiven trafen aufeinander, mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Krefelder Innenstadt:

  • Thomas Kolaric, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Nordrhein e. V., unterstrich die Rolle der Gastronomie als Frequenzbringer – und als Motor für Aufenthaltsqualität, die aus „Besorgungen“ wieder echte Stadtmomente macht.
  • Markus Ottersbach, Geschäftsführer Handelsverband NRW Krefeld-Kempen-Viersen e. V., sprach über die Transformation des Handels: weniger reine Warenlogik, mehr Erlebnis, Beratung und neue Anlässe, die Menschen in die Innenstadt ziehen.
  • Ingrida Dolfen, Leitung Future Work Lab der Hochschule Niederrhein, lenkte den Blick auf Innovation und Talente: Innenstadt als Lebensraum, der Studierende und Fachkräfte hält – mit Experimentierflächen, Pop-up-Ideen und Angeboten, die sich an veränderte Arbeits- und Lebensstile anpassen.
  • Michael Heß, Geschäftsführer Haus & Grund Krefeld und Niederrhein, brachte die Eigentümer- und Investitionsperspektive ein: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen, realistische Konzepte und Zusammenarbeit zwischen Akteuren lassen sich neue Nutzungen in der Breite kaum umsetzen.

 

Stimmen aus der Runde machten deutlich: Die Innenstadt gewinnt dort, wo Nutzungsmix geschaffen wird – wenn Handel, Gastronomie, Kultur, Bildung und Wohnen nicht nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig verstärken. Gleichzeitig wurde offen darüber gesprochen, dass der Wandel Mut braucht: zu neuen Formaten, zu pragmatischen Lösungen und zu Partnerschaften, die aus Einzelinteressen ein gemeinsames Stadtbild formen.

Das BusinessBreakfast zeigte erneut, wie wertvoll der direkte Austausch ist: Wenn unterschiedliche Akteure ihre Perspektiven teilen, entsteht aus Diskussion Orientierung – und aus Orientierung der nächste Schritt.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Podium für die Impulse, der Wohnstätte als Gastgeberin und allen Gästen, die den Morgen mit Gesprächen, Kontakten und konkreten Ideen für die Innenstadt gefüllt haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Unternehmerfrühstück am 11. März 2026.

 

Fotos: Fredda Weiler

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