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26.03.2025

RAL-Unternehmens­befragung: Mit kleinen Schritten in die richtige Richtung

Im Rahmen der angestrebten Erlangung des RAL-Gütezeichens „Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung“ hat KREFELD BUSINESS im Auftrag der Stadt Krefeld zwischen Mitte Februar und Anfang März eine Kundenzufriedenheitsbefragung durchgeführt und dafür mehr als 1.700 Unternehmen per E-Mail kontaktiert.

Mit genau 256 Rückmeldungen wurde eine erfreulich hohe Quote von 14,9 % erreicht, so dass die Ergebnisse auch als repräsentativ eingestuft werden können.

Im Vergleich zur letzten Befragung dieser Art vor drei Jahren wurde die Rückmeldequote (bei annähernd identischer Grundgesamtheit) mehr als verdoppelt – und auch die Ergebnisse haben sich gegenüber 2022 in nahezu sämtlichen Bereichen zumindest leicht verbessert:

Wurde das Informationsangebot der Stadt (z.B. Website und Broschüren) 2022 noch mit der gemittelten Schulnote von 3,9 bewertet, so gab es diesmal eine 3,6. Die Reaktionszeit auf E-Mails und Anrufe erhielt gegenüber der 3,9 von damals diesmal eine 3,7, die Bearbeitungszeit von Anfragen und Aufträgen eine 3,9 (gegenüber der 4,3 aus 2022) und die Verständlichkeit von Bescheiden und Schriftstücken eine 3,3 (2022: 3,5). Einzig bei der Freundlichkeit der städtischen Beschäftigten ergab sich keine Veränderung, wobei diese damals wie heute mit einer 3,0 den Bestwert der Einzelnoten erhielt. Alles in allem verbesserte sich der Gesamteindruck der Unternehmen von den Leistungen der Stadt Krefeld von 3,9 auf 3,5.

„Wir freuen uns vor allem über die gegenüber der letzten Befragung deutlich erhöhte Rückmeldequote der Unternehmen. Die Entwicklung von Gesamtnote und Einzelbewertungen zeigt zumindest eine positive Richtung, lässt aber natürlich noch viel Spielraum nach oben, so dass wir bei der nächsten RAL-Umfrage 2027 unbedingt versuchen sollten, einen dauerhaften Aufwärtstrend zu erreichen“, kommentiert Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS die Ergebnisse.

Übrigens hatten – bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen – die meisten Unternehmen (61,7 %) Kontakt zum Bereich „Ordnungs- und Meldeangelegenheiten“, gefolgt mit 51,1 % vom Bereich „Bauangelegenheiten“ und mit 22,6 % vom Bereich „Verkehrssicherung“.

KREFELD BUSINESS hat die von der RAL-Gütegemeinschaft vorgegebenen Standardfragen noch um einige Fragen zum eigenen Leistungsspektrum ergänzt. Daraus resultierte unter anderem, dass bei den Wünschen der Unternehmen im Rahmen der Bestandspflege die Bereiche „Digitalisierung inkl. KI“ (mit 58,7 %), „Fachkräfte“ (51,1 %) und „Infrastruktur / Energie / Ver- und Entsorgung“ (44,4 %) die „Top 3“ der Unterstützungsbedarfe bilden. Es folgen „Nachhaltigkeit“ (33,8 %) sowie „Flächenbedarfe“ (16,5 %).

„Selbstverständlich werden wir die Wünsche der Unternehmen bei der weiteren Gestaltung unseres Angebotsportfolios berücksichtigen und die Schwerpunkte unserer Arbeit in diesem Sinne weiter schärfen“, ordnet Eckart Preen diesen Teil der Umfrageergebnisse ein.

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